„In der Weihnachtsbäckerei gibt es manche Leckerei…“

So auch in der Gil-Mensa am 15.12. als insgesamt knapp 35 Schülerinnen und Schüler der beiden Sprachförderklassen des GiL am Plätzchenbacken teilnahmen. Für viele dieser Schülerinnen und Schüler war es das allererste Mal.

Die Kinder und Jugendlichen aus insgesamt 13 verschiedenen Nationen vergaßen an diesem für sie besonderen Vormittag für einige Augenblicke all ihre Ängste, Probleme und Sorgen und machten sich vertraut mit einer der wichtigsten Weihnachtstraditionen in Deutschland: dem Plätzchenbacken.

Dabei wurde der Teig eifrig geknetet und sorgfältig ausgestochen, die Plätzchen mit Farbe und Zuckerguss verziert und liebevoll dekoriert. Dekoriert wurden auch manche Kinder, nämlich mit einer Weihnachtsmütze oder einem Rehgeweih. Mit einem Spekulatiustee in der einen Hand und den fertiggebackenen Plätzchen in der anderen erzählten sie sich gegenseitig von den Weihnachtstraditionen in ihrer Kultur und ihrem Land, und das in 17 verschiedenen Sprachen.  

In einer ausgelassenen und vorweihnachtlichen Stimmung, mit musikalischer Begleitung, bestehend aus den heimatlichen Weihnachtsliedern dieser Kinder und Jugendlichen, hatten sowohl die Schülerinnen und Schüler als auch die Lehrerinnen und Lehrern des Sprachförderklassenteams ganz viel Spaß und Freude. Am Ende wurden fast alle Plätzchen verspeist, die übriggebliebenen durften als kleine Geschenke mit nach Hause zu den Liebsten mitgenommen und weiterverschenkt werden.

Mit dem Kennenlernen der kulturellen Tradition ihrer Wahlheimat wurde auch der erste und somit sicherlich auch der wichtigste Grundstein für eine erfolgreiche und gelungene Integration gelegt.

 

                                                                                                                                                                   Rad