Am Donnerstag, den 1. Oktober, hieß es von 10 Uhr bis Schulende: Gummistiefel an, Regenjacke zu, Laune an! Acht Streuobstwiesen-Held:innen aus der 7c, 9b und EF haben sich unserer schuleigenen Wiese gewidmet: Charlotte, Dirk, Sophie und Ricarda (7c), Finn und Alexander (9b) sowie Lilou und Miriam (EF).
Zum Start gab es ein Sensen-Training. Miriam und Alex zeigten dem Rest des Teams, wie man mit Schwung, Rhythmus und möglichst wenig Zehenverlust mäht. Danach ging es richtig los: Die Heu-Stellagen wurden repariert und mit frisch gesenstem Heu bestückt. Die Brombeerranken lieferten uns einen harten Kampf, haben aber verloren. Ein beginnender Weiden-Wald musste weichen und wurde zur Stockhecke umfunktioniert. Außerdem haben wir die Gemüsebeete wiedergefunden (ja, die gab es wirklich!) und freigelegt. Auch das Streuobstwiesen-Schild ist nach der Dschungel-Entfernung wieder sichtbar. Beim Wassercontainer haben wir die Bewirtschaftungsfläche angefangen aufzuräumen und dabei jede Menge Plastikmüll eingesammelt, bevor er zu Mikroplastik werden kann.
Und das Wetter? Dauerregen, nur kurze trockene Phasen dazwischen. Hat uns die Stimmung verdorben? Nicht die Bohne! Wer klatschnass Brombeeren besiegt, kann sich von ein bisschen Wasser von oben nicht bremsen lassen. Jede Regenpause wurde gefeiert, und zwischen den Schauern haben wir einfach weitergelacht und weitergearbeitet.
Genau deshalb unsere Bitte an die ganze Schulgemeinschaft: Lasst keinen Müll auf der Wiese und auch nicht rund um die Wiese liegen! Plastik gehört nicht ins Gras, sondern in den Mülleimer.
Am Ende hatte die Streuobstwiese ihre typische Kulturstruktur zurück, und wir hatten nasse Füße, Muskelkater und beste Laune. Danke an dieses tolle Team!
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