Journalismus – Demokratie aktiv mitgestalten

Bei hochsommerlichen 34 Grad fand am 25.05.26 ein besonderes Projekt der Klasse 8b statt. Trotz Hitze und schmelzender Motivation ließen sich die Schülerinnen und Schüler nicht aufhalten und arbeiteten mit großem Engagement an einem Thema, das aktueller kaum sein könnte: Journalismus als zentrale Säule der Demokratie! Eingeladen war Prof. Dr. Karl-Martin Obermeier, promovierter Sozialwissenschaftler und Professor für Public Relations und Journalismus an der Westfälischen Hochschule in Gelsenkirchen (a.D.). Mit viel Humor und spannenden Einblicken brachte er den Jugendlichen die Welt des Journalismus näher. Er plaudert aus dem Nähkästchen, ob er z.B. schon einmal ein unmoralisches Angebot bekommen habe. Stellte sich den Fragen der Schüler*innen, z.B. wie man damit umgeht, wenn man über ein Ereignis schreiben muss, hinter dem man nicht mit seiner persönlichen Haltung steht und wie sehr Korruption im Journalismus eine Rolle spielt. Auch auf den Einfluss von KI auf den Journalismus wurde debattiert. Im Mittelpunkt stand anschließend eine Schreibwerkstatt zur Frage: „Was darf Journalismus?“ Dabei sollten die Teilnehmenden selbst in die Rolle echter Journalisten schlüpfen. Unter Zeitdruck entstanden eigene Artikel – ganz wie in einer richtigen Redaktion. Besonders herausfordernd: Der Redaktionsschluss lag bereits nach nur 30 Minuten! Zudem mussten die Texte genau 30 Zeilen mit je 27 Anschlägen umfassen. Eine echte Herausforderung, die von vielen mit Kreativität und Einfallsreichtum gemeistert wurde. Trotz der Hitze herrschte eine konzentrierte, aber gleichzeitig heitere Arbeitsatmosphäre. Am Ende standen viele gelungene Texte und vor allem die Erkenntnis: Journalismus ist spannend, anspruchsvoll – und macht richtig Spaß!

Redaktion und Fotos: B. Kuc