Ruhrpottklasse auf Achse: Zwischen Stadion, Stollen und Steigerlied

Am 30. April hieß es für unsere Ruhrpottklasse wieder: raus aus dem Klassenzimmer und rein ins echte Ruhrgebiet. Morgens ging es vom Bahnhof Sinsen aus mit dem Zug nach Bochum – bei bestem Wetter und mit ordentlich Vorfreude im Gepäck.

Erster Stopp war das Vonovia Ruhrstadion. Dort erhielt die Klasse eine spannende Stadionführung und bekam interessante Einblicke in die Geschichte des VfL Bochum. Für Herrn Weber und Frau Wenzel, beide große VfL-Fans, war es natürlich besonders erfreulich zu sehen, wie viel Freude die Kinder an der Führung hatten. Gemeinsam ging es durch die Katakomben des Stadions, auf die Trainerbank und zu den Plätzen der Pressekonferenz. Auch der Blick auf das Spielfeld durfte selbstverständlich nicht fehlen.

Anschließend machte sich die Gruppe zu Fuß auf den Weg zum Deutschen Bergbau-Museum. Dort wartete die nächste Führung – dieses Mal unter Tage. Die Kinder durften echtes Gerät ausprobieren, begegneten natürlich wieder der Heiligen Barbara und stellten überrascht fest, dass es unter Tage durchaus kühl sein kann. Dass dies vor allem daran lag, dass man sich nicht ganz so tief unter der Erde befand, wurde fachkundig erklärt.

Nach der Führung ging es mit dem Aufzug ganz nach oben auf den Förderturm. Dort sorgten die Mädchen der 5b für einen besonders schönen Moment: Spontan stimmten sie das Steigerlied an und erfreuten damit nicht nur Frau Wenzel, sondern auch den Tourguide, der die Gruppe anschließend sichtlich verzückt zur Aussichtsplattform entließ. Der Blick über Bochum war grandios – und natürlich konnte man von oben auch das Ruhrstadion wiederentdecken.

Kurz vor Schluss wurde noch der Museumsshop gestürmt, bevor es zurück zum Bochumer Hauptbahnhof ging. Mit einer – sagen wir mal: erwartbaren – Verspätung von etwa 30 Minuten kam die Ruhrpottklasse schließlich wieder in Sinsen an.

Im Gepäck: viele neue Eindrücke, tolle Momente und ein echtes Stück Ruhrgebiet.

Glück auf!

Wz