Am 24. Februar, einem emotionalen und bedeutungsvollen Datum – dem Jahrestag des Beginns des Krieges in der Ukraine – tauchte das GiL im Rahmen des Projekts „Lasst uns Brücken bauen“ in die Welt der Jungen Kunst aus der Ukraine ein.
Dieser Tag stand ganz im Zeichen der Erinnerung, der Begegnung und vor allem der Kunst. Denn Kunst ist die Sprache, die verbindet, wenn Worte fehlen.
Kunst kennt kein Alter – und keine Grenzen
Viele Künstlerinnen und Künstler – von groß bis klein – stellten ihre Werke vor. Es wurden Lieder gesungen, Gedichte vorgetragen und Bilder präsentiert. Die Atmosphäre war bewegend, emotional und zugleich hoffnungsvoll. Die Kunst zeigte sich dabei in all ihren Facetten: poetisch und kraftvoll, inspirierend, leise und laut zugleich.
Besonders berührend: Die jüngste Künstlerin ist gerade einmal vier Jahre alt – so alt wie der Krieg inzwischen andauert. Ihre Werke stehen symbolisch für eine Generation, die mit Unsicherheit aufwächst und dennoch voller Ausdruckskraft ist.
Identität im Raum
Jugendliche unterschiedlichster Nationalitäten kamen zusammen – aus Deutschland, Russland, Polen, Syrien, England und der Ukraine. Herkunft spielte keine Rolle, denn im Mittelpunkt stand die gemeinsame Frage nach Identität, nach Heimat, nach Zugehörigkeit. Die Kunst wurde zum Ausdruck von Liebe zur Heimat, von Sehnsucht, von Hoffnung – und von Zusammenhalt. Gerade in Zeiten, in denen Worte oft nicht ausreichen, schafft Kunst Räume des Verstehens. Sie baut Brücken zwischen Menschen, Kulturen und Erfahrungen.
Ein starkes Zeichen der Gemeinschaft
Das Projekt „Lasst uns Brücken bauen“ hat einmal mehr gezeigt: Wenn junge Menschen ihre Stimmen durch Kunst erheben, entsteht etwas Verbindendes. Das GiL ist dankbar für diesen intensiven, bewegenden Tag – und stolz darauf, Teil eines Projektes zu sein, das Begegnung möglich macht und Zeichen für Frieden und Menschlichkeit setzt.
Musikalisch begleitet wurde die Veranstaltung von Bilovol Katerina (EF). Sie ist selbst Schülerin aus der SFK und hat sich hervorragend am GiL integriert. Mittlerweile besucht sie die Oberstufe und wird in drei Jahren ihr Abitur ablegen. Ihr musikalischer Beitrag verlieh der Veranstaltung eine besonders berührende Atmosphäre. Mit ihrer Darbietung setzte sie ein starkes Zeichen dafür, wie Integration gelingen kann – durch Offenheit, Engagement und die verbindende Kraft der Kunst.
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