Theater am GiL: „Wir waren mal Freunde“ – Ein Stück, das bewegt

 

Am Mittwoch, dem 25. März 2026, war es in unserer Schulaula besonders lebendig: Das Berliner Theater-Ensemble Radiks gastierte mit seinem Theaterstück „Wir waren mal Freunde (Blick zurück nach vorn)“ am Gymnasium im Loekamp – und das gleich zweimal. In zwei Vorstellungen um 8.00 Uhr und um 10.30 Uhr erlebten Siebtklässlerinnen und Siebtklässler unserer Schule gemeinsam mit Schülerinnen und Schülern der Katholischen Hauptschule Marl und der Ernst-Immel-Realschule eine bewegende Theateraufführung.

Zwei Schauspieler des Ensemble Radiks schlüpften dabei geschickt in verschiedene Rollen und erzählten mit Requisiten, Audioeinspielungen und traumhaft anmutenden Szenen die Geschichte des 16-jährigen Joscha – ein Jugendlicher, der zwischen Loyalität, Vorurteilen und dem Wunsch nach einer besseren Zukunft hin- und hergerissen ist. Das Stück greift Themen auf, die Jugendliche unmittelbar betreffen: Fremdenfeindlichkeit, Mobbing, Gewalt und Freundschaft.

Die Veranstaltung ist Teil einer städtischen Initiative, die alle Siebtklässlerinnen und Siebtklässler in Marl erreichen soll – an zwei Terminen, hier bei uns und am ASGSG. Dass das Thema auch politisch ernst genommen wird, zeigte die Anwesenheit von Bürgermeister Thomas Terhorst sowie der zuständigen Dezernentin für Schule & Sport, Kultur & Weiterbildung, Arbeit & Soziales und Jugend.

Im Anschluss an jede Vorstellung beteiligten sich die Schülerinnen und Schüler rege an der Diskussion und hatten viele Fragen an die beiden Schauspieler:innen, die sich ausgiebig Zeit nahmen, um mit den Jugendlichen ins Gespräch zu kommen. Es wurde schnell deutlich, wie intensiv viele dem Stück gefolgt waren. Einige bedankten sich anschließend persönlich: „Ich fand das Stück sehr interessant und danke Ihnen dafür, dass Sie die Geschichte um Joscha und Melek so gut dargestellt haben.“ 

Text und Bilder: Benedikt Berghoff