Am 21.1. war die 5b, unsere Ruhrpottklasse des GiL, im Trainingsbergwerk Recklinghausen unterwegs – begleitet von ihren Klassenlehrkräften Frau Wenzel und Herrn Weber. Und ganz ehrlich: Besser kannse Ruhrgebietsgeschichte kaum erleben.
Schon der Start hatte Gänsehautpotenzial. Die Kinder begrüßten die echten Bergleute mit dem Steigerlied, das sie jede Woche in der Klassenstunde singen. Damit war das Eis sofort gebrochen. Unter Tage wurde dann nicht nur zugehört, sondern richtig erlebt: Die Schülerinnen und Schüler lernten viel über den Bergbau, die heilige Barbara und den harten Arbeitsalltag unter Tage. Sie durften Kohle mitnehmen, an echten Maschinen Hand anlegen und selbst ausprobieren, wie Arbeit im Bergwerk funktioniert.
In echter Bergmannsmontur fuhren die Kinder ins Bergwerk hinein. Es war dunkel, eng, laut und unglaublich spannend. Die Begeisterung war riesig, und schnell wurde klar: Geschichte kann richtig packend sein, wenn man mittendrin steckt.
Natürlich haben die Kinder dabei auch wieder neue Ruhrpottwörter aufgeschnappt, hömma. Und dat war längst nicht alles: Im nächsten Halbjahr wird die 5b ihre Ruhrpottkenntnisse weiter vertiefen, unter anderem bei Besuchen im Ruhrstadion und im Deutschen Bergbaumuseum in Bochum. „Unsere Heimat zum Anpacken“ geht also weiter, oder watt.
Wz













